Jugendkulturarbeit - bis hierhin... und weiter
| Ein performatives Theaterstück über Grenzen, Körper und Macht Am Anfang vielleicht kein Wort, sondern ein Atem. Ein Körper im Raum. Noch ohne Zuschreibung. Noch ohne Grenze. Und dann: Blicke. Regeln. Strukturen, die sich einschreiben. „Bis hierhin… und weiter“ ist kein Erzählen. Es ist ein Freilegen von Stimmen, die unterbrochen wurden. Von Körpern, die gelesen werden. Von Grenzen, die nicht sichtbar sind – und doch wirksam. Was als individuell erscheint, ist oft strukturell. Was als leise gilt, ist politisch. Und was fehlt, ist nicht selten Raum. 11 Frauen, jünger und älter, stehen auf der Bühne. Sie treten in Beziehung: zueinander, zum Raum, zum Publikum. Sie erzählen nicht über Frauen, sie verhandeln, was es bedeutet, eine zu sein. Sie widersprechen, wiederholen, verweigern. Sie bleiben. Oder gehen. Es ist ein weißer, privilegierter Blick, den wir auf die Situiertheit von Frauen richten. Wir denken alle Frauen mit, aber für sie sprechen können und wollen wir nicht. Mit: Andrea Nahrstedt-Betzler, Annegret Meyer, Antje Rose, Clara Zech, Eske Henning, Katharina Gerdes, Maria Huth, Mieke Gerriets, Margit Ostern, Sonja Wessels, Paula Branchereau. Regie: Gina Schumm; Choreografie: Antje Rose; Musik Andreas Steil; Projektion: Richard Kachel; Technik: Norman Hellbusch Eine Produktion von Jugendkulturarbeit e.V., Weiße Rose 1, 26131 Oldenburg Infos: Gina Schumm, g.schumm@jugendkulturarbeit.eu Gefördert von: Landesverband Soziokultur Niedersachsen e.V., Stiftung Niedersachsen und POSTCODE LOTTERIE Länge ca. 60 Minuten |
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